Warum meckern und bewerten deine eigene Seele vergiftet
Ein Artikel von Gisa Steeg
Kennst du diese Begegnungen, nach denen du dich fühlst, als hättest du eine Tonne Bleigewichte auf den Schultern? In den letzten Wochen und Tagen begegnet mir diese Energie wieder verstärkt: Menschen, die mit einer tiefen, fast unerschütterlichen Negativität durch die Welt stapfen. Alles und jeder wird bewertet, entwertet und schlechtgeredet. Das Wetter, die Politik, der Nachbar, die Menschen im Restaurant am Nebentisch, der Job, das eigene Leben.
Weißt du, was das Absurde daran ist? Viele dieser Menschen wünschen sich ein schöneres und leichteres Leben und spüren nicht, wie schwer das eigene Leben dadurch wird. Sie kommen zu mir und fragen: „Gisa, hilf mir! Was kann ich tun? Ich möchte wieder mehr Leichtigkeit in meinem Leben.“
Wenn ich dann hinschaue und konkrete Lösungen anbiete, dauert es meist keine drei Sekunden, bis reflexartig das alte Negativ-Muster anspringt: „Aber das geht bei mir nicht!“ oder „Das habe ich doch alles schon versucht!“
Wenn ich dann ruhig nachfrage: „Ist das wirklich so? Hast du es Schritt für Schritt umgesetzt?“, kommt ein zögerliches: „Ja, aber…“
Und genau an dieser Stelle müssen wir ehrlich zueinander sein.
„Ständig Negativität zu verbreiten und zu erwarten, dass das eigene Leben besser wird, ist wie Gift trinken und hoffen, dass der andere daran stirbt.“
Indem du alles negativ bewertest, vergiftest du nicht die Welt da draußen. Du vergiftest einzig und allein dich selbst. Deine Gedanken, deine Gefühle, dein Handeln und damit deine Lebensfreude.
Die Wirkungskette deines Lebens
Es gibt ein fundamentales Gesetz deiner Psychologie, dass du niemals austricksen kannst:
- Deine Gedanken steuern deine Gefühle.
- Deine Gefühle steuern dein Handeln.
- Dein Handeln bestimmt letzten Endes dein gesamtes Leben und deinen Lebenslauf.
Wenn deine Gedanken von Dauer-Bewertung, Dauer-Entwertung deiner und anderer Personen, Meckern und Opferhaltung geprägt sind, fühlt sich dein Nervensystem dauerhaft bedroht an. Du schüttest Stresshormone aus, fühlst dich eng, erschöpft, ausgelaugt und verärgert. Aus diesem Gefühl heraus wirst du niemals mutig, souverän oder klar handeln. Du drehst dich in der negativen Schleife und das Tag für Tag.
Aber die gute Nachricht lautet: Du hast das Steuer in der Hand. Du kannst dich jederzeit entscheiden, die positive Richtung einzuschlagen. Denn wenn du deine Gedanken veränderst, veränderst du dein Handeln und damit deine Zukunft.

Wie du aus der Gift- und Negativ-Schleife aussteigst
Ich weiß sehr gut, wie das ist, wir Menschen neigen dazu, alte Erfahrungen, die wir aus unserer Kindheit haben zu wiederholen. Ich kenne das aus meiner Kindheit, meine Mutter hatte alles und jeden „schlecht“ geredet, ich bin so aufgewachsen, dass jammern und schlecht über andere Menschen zu reden mein normal war. Ich hatte das so als King gelernt, wenn es einen Oskar für das Jammern und negativ sein gäbe, ich hätte in bestimmt gewonnen! Ich habe gelebt, was mir vorgelebt wurde und dann kamen noch die Erwartungen an das Außen hinzu. Diese Erwartung, die ich mit vielen Menschen teilte. „Mach mich glücklich, oder zumindest, dass ich mich nicht so schlecht, scheiße oder deprimiert fühle, sprich, lieb mich und mach du mich glücklich.“
Ich weiß, wir wollen alle, dass sich die Welt verändert, damit es uns besser geht. Doch echte Transformation funktioniert genau andersherum: Wenn du aufhörst, alles zu bewerten und aufhörst über alles negativ zu reden und lernst, dein eigenes Nervensystem wieder selbst zu regulieren, gewinnst du deine innere Freiheit zurück. Genau das habe ich selbst lernen dürfen. Und ich weiß noch, wie meine Mentorin mal zu mir sagte: „Gisa, du musst dich selbst lieben und dann kommt das Glück von alleine.“ Ich dachte mir damals, du blöde Kuh, das tue ich doch.
Ganz ehrlich, nein, ich tat es nicht, ich war in der Erwartungshaltung, die anderen sollten mich lieben und „retten“, und das Jammern, war so vertraut, es gehörte zu mir.
Erst als ich das eigene unbewusste Selbstsabotage-Programm wie einen Spiegel vorgehalten bekommen habe, wurde mir bewusst, was ich da tat. Ich schluckte täglich eine kleine (manchmal auch eine große) Portion Gift und erwartete trotzdem, dass es mir besser ginge. Dabei vergiftete ich mich, meine Gedanken und mein Umfeld. Mahl ehrlich, wer will sich schon mit so negativen Menschen und Jammerlappen umgeben?
Ich habe es geschafft diese Prägung und Konditionierung aus meiner Kindheit loszulassen. War das leicht? Ganz ehrlich, nein, zumindest nicht am Anfang, bis ich es verkörpert habe. Jetzt höre ich eher Sätze wie: „Gisa, du bist immer so positiv, egal was passiert.“ oder „Du bist unsere Steh-auf-Queen.“
Wie sieht es mit dir aus? Bist ist du bereit, den Giftbecher abzusetzen und deine Gedanken wieder bewusst auszurichten?

Deine Einladung: Masterclass „The Big Shift“
Genau hier setzen wir an. Ich zeige dir, wie du aus der ewigen Bewertungsschleife aussteigst, deine Gedanken klar ausrichtest und dich über gezielte Vagusnerv-Übungen selbst regulierst. Für echte Steh-auf-Energie und ein souveränes Auftreten, auch mal ein klares Nein aussprechen und wenn es nur zu den negativen Gedanken ist.
- Zwischen-Call zum Kennenlernen: 26. August 2026
- Offizieller Start der 2-wöchigen Masterclass: 11. September 2026
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